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AURO Pflanzenchemie AG - Ein Firmenportrait


Grundlagen und Unternehmenskonzept

Die AURO Pflanzenchemie AG gehört zu den ökologischen Pionierunternehmen, die schon sehr früh markttaugliche und technisch ausgereifte Beispiele für den Übergang der chemischen Industrie in die post-fossile Ära entwickelt hat. Seit Gründung ist AURO bei Forschungsgrundsätzen, Rohstoffauswahl, Herstellungsverfahren, Produktgestaltung und -dokumentation sowie Verbrauchsminimierung und Abfallentsorgung einer strikten Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien verpflichtet.

Auf der Grundlage von Forschungen und Entwicklungen, die der Chemiker Dr. Hermann Fischer ab 1972 begonnen und seither als zentrale Lebensaufgabe konsequent ausgebaut hatte, wurde die Firma AURO Pflanzenchemie 1983 zunächst als GmbH gegründet. Im Jahr 1998 erfolgte die Umgründung in eine „kleine AG“, deren Aktien jedoch ausschließlich in der Familie sowie – durch Schenkungen – in den Händen von sozialen und Naturschutz-Organisationen sind.

Die Firma AURO hat sich auf konsequent ökologische Farben, Imprägnierungen, Anstrichmittel und Klebstoffe sowie die zugehörigen Reinigungs- und Pflegemittel spezialisiert. Anders als in vielen Unternehmen ähnlicher Art sind die Produkte auf der Basis rein pflanzlicher oder mineralischer Grundstoffe kein Nebensortiment neben konventionell ausgerichteten Standardsortimenten, sondern der Verzicht auf petrochemisch-synthetische Inhaltsstoffe ist seit Gründung ein wesentliches Element des Firmenkonzeptes.

Durch seine Stellung als Vorreiter und inzwischen marktführendes Unternehmen der Branche trägt die AURO AG aber auch seit jeher einen hohen Anteil der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit für chemisch-technische Alltagsprodukte auf der Basis natürlicher und nachwachsender Rohstoffe. Nicht ohne Widerstand hat AURO immer wieder auf die fatalen Wirkungen des Greenwashing und der häufigen pseudoökologischen Produktauslobung hingewiesen und dabei allen Versuchungen zur Verwässerung des ökologischen Profils seiner Produkte widersetzt.

 

 

 

Rohstoffe aus pflanzlicher und mineralischer Diversität

Die Produkte der AURO AG nutzen den enormen Reichtum an pflanzlichen Grundstoffen, die im Verlauf der Evolution der Biosphäre entstanden sind. Unter diesen Produkten des pflanzlichen Sekundärstoffwechsels gibt es Tausende, die grundsätzlich als Grundstoffe für Farbstoffe, Bindemittel, Lösemittel und Additive bei der Herstellung von Anstrichstoffen geeignet sind. Dazu zählen die pflanzlichen Farbpigmente, Baumharze, Wachse, Öle und Fette, Gummen, Quellstoffe, etherische Öle, Emulgatoren usw.

Im Vergleich mit moderner industrieller Petrochemie verfügt die pflanzliche Stoffproduktion – bei Validierung ihrer Primärproduktion – nicht nur über eine etliche Größenordnungen höhere quantitative Produktivität, sondern – im Sinne der enormen Ausdifferenzierung der Resultate des pflanzlichen Sekundärstoffwechsels – auch über eine unvergleichlich höhere qualitative Varianz. So betrachtet, eröffnet sich in der Pflanzenchemie, wie sie die AURO AG nutzt, ein Kosmos an Diversität: Tausende von Pflanzenarten bilden die Basis der Erzeugung von Hunderttausenden verschiedener biogener Stoffe. Jede Region der Erde liefert dabei ihre spezifischen, vielfältigen stofflichen Beiträge, je nach den klimatischen, geologischen und genetischen Bedingungen und differenziert nach den Erfahrungen und bewährten Anbau-, Ernte- und Verarbeitungstechniken seiner Bewohner.

So wie eine nachhaltig zukunftsverträgliche Chemie aus dem Reichtum schöpft, den Tausende verschiedener Pflanzenarten mit ihrer jeweils individuellen photosynthetischen Produktivität bieten, so ist diese künftige Chemie unbedingt angewiesen auf eine intakte, reichhaltige biologische Diversität. Jede Verarmung an Arten der Tier- und Pflanzenwelt schränkt im Rückbezug die Vielfalt und Produktivität der Pflanzenchemie ein. Dieser Verarmungsprozeß ist bereits in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten zu beobachten gewesen. Gab es früher z.B. nahezu unzählige Varianten pflanzlicher Farbstoffe – wie Indigoblau, Krapprot oder Färbedrogen jeder anderen Farbnuance – so ist das Angebot heute auf sehr wenige Sorten und Varietäten zusammengeschrumpft. Viele dieser Naturstoffe, die jeder für sich eine petrochemische Synthese überflüssig machen, sind bereits völlig verschwunden.

Die moderne industrielle Chemie ist, was ihre Rohstoffbasis betrifft, eine wenig diverse Veranstaltung. Ihr genügt zur synthetischen Herstellung des vielfältigen Produktspektrums im wesentlichen ein einziger Kohlenstoffträger: Erdöl. Daß dieser fossile Rohstoff, je nach Lagerstätte, in gewissen Varietäten auftritt, ist eher störend – so dienen die ersten Aufarbeitungsschritte von Rohöl für die chemische Synthese vor allem dem Ziel, weitgehend einheitliche Erdölfraktionen zu erzeugen, die dann in standardisierten Verfahren weiterverarbeitet werden können.

Die Chemie ist mit dieser Rohstoffbasis viele Jahrzehnte gut gefahren: Erdöl war leicht verfügbar, preiswert und reizte gerade aufgrund seines chemisch monotonen Charakters die Kreativität der Synthesechemiker, das ganze Kaleidoskop der synthetischen Farben, Fasern, Kunststoffe, Aromen, Biozide, Tenside etc. aus dieser einen stofflichen Basis heraus durch möglichst raffinierte chemische Syntheseverfahren zu entwickeln.

Heute kommt diese Art der „fossilen“ Chemie erkennbar an ihre Grenzen. Erdöl als nicht erneuerbarer Rohstoff zeigt erste Verknappungstendenzen und demonstriert mit steigenden Preisen und Verteilungskämpfen seine unausweichliche Endlichkeit.

Aber nicht nur die fossilen Quellen der heutigen Chemie sind begrenzt, sondern auch die Senken ihrer Produkte. Erdöl ist ein gigantischer geologischer Kohlenstoff-Speicher. Ans Licht gebracht, verarbeitet und – hoffentlich einigermaßen rasch – abgebaut, ist das Endprodukt nahezu allen je verbrauchten Erdöls das stabilste kohlenstoffhaltige Molekül: Kohlendioxid. Aber für dieses finale Produkt zeigt die Biosphäre inzwischen auch deutlich ihre beschränkte Aufnahmekapazität.

Eine neue Art von Chemie, mit anderen Rohstoffen, Verfahren und Produkten, tut also not, wenn diese Branche eine Zukunft auch im nachfossilen Zeitalter haben will. Die AURO AG hat sich dem Erhalt, der Förderung und der Weiterentwicklung der erneuerbaren Grundstoffe als Basis für eine nachhaltig zukunftsverträgliche Chemie verpflichtet. Eine solche Chemie kann auf mittlere und lange Sicht nur auf erneuerbaren Ressourcen aufbauen. Das hat sie mit der Energieversorgung der Zukunft gemeinsam.

Jede Pflanze ist unter biochemischem Blickwinkel eine perfekte, miniaturisierte, ökologisch bestens angepaßte, hocheffiziente und abfallfrei arbeitende chemische Fabrik. Sie benötigt als Rohmaterialien für ihre hochdifferenzierte chemische Syntheseleistung lediglich einfachste Moleküle wie Kohlendioxid und Wasser, ihr Energiebedarf wird vollständig durch die Einstrahlung der Sonne gedeckt, wobei diffuses Licht in der Regel ausreicht. Sie bindet Kohlendioxid in komplexen Kohlenstoffverbindungen und spendet im Gegenzug Sauerstoff. Die Chemie der Pflanze ist eine solare Chemie.

Auch über längere Zeiträume der Evolution betrachtet hat sich dieses Prinzip als ausgesprochen eigenstabil erwiesen. Zwar hat es im Verlauf der Biospärengeschichte immer wieder großräumige und tiefgreifende katastrophische Ereignisse gegeben, in deren Verlauf große Teile der bis dahin entwickelten Biodiversität zerstört wurden. Die Prinzipien des biosphärischen Stoffaufbaus wurden jedoch während dieser desaströsen Phasen nie vollständig verlernt, sondern stets weiter optimiert.

 


              

                     

 

 

Innovation "Konsequente Naturfarben ohne Lösemittel"

Zwischen 1997 und 2001 hat die AURO AG ein aufwändiges Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit Gesamtkosten von 3 Mio DM durchgeführt, davon 1 Mio DM aus Förderung der Bundesumweltstiftung DBU.

Ziel des Projektes war die marktreife Entwicklung eines völlig neuartigen Sortiments von Naturfarben (Lacke, Lasuren, Imprägnierungen, Wachse). Erstmalig konnten bei diesen Produkten erfolgreich drei zentrale Forderungen des Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes gleichzeitig und gleichrangig erfüllt werden:

Toxikologische Optimierung: Die Produkte sind völlig frei von organischen Lösemitteln.

Ökologische Optimierung: Bindemittel sind konsequent aus erneuerbaren Rohstoffen.

Technologische Optimierung:  Die Produkte erfüllen hohe anstrichtechische Ansprüche.

In der gleichzeitigen und strikten Erfüllung aller drei Kriterienfelder sind die neuen AURO-Produkte einzigartig auf dem Markt. So gibt es zwar schon länger Lacke und Farben aus nachwachsenden Rohstoffen, aber diese enthielten z.T. erhebliche Mengen an organischen Lösemitteln oder hatten technische Schwächen. Andere Produkte hatten zwar eine verbesserte technische Leistung, aber sie basierten zum Teil auf nicht erneuerbaren Rohstoffen petrochemischen Ursprungs.

Da Farben und Lacke eine wesentliche Quelle der Gesundheits- und Umweltbelastung mit flüchtigen organischen Verbindungen darstellen, sind die neuen Produkte mit ihrem Lösemittelgehalt von Null ein großer Schritt nach vorn. Sie gehen in diesem Entlastungseffekt noch über die bekannten Farben auf Acrylatbasis hinaus, die aus systembedingten Gründen nicht auf einen Gehalt an Restlösemitteln (v.a. Glykolverbindungen) von ca. 5-10% verzichten können. Gerade diese (schwerflüchtigen) Hilfslösemittel stellen aufgrund ihrer physikalisch-chemischen und toxikologischen Eigenschaften eine erhebliche, langanhaltende Belastung der Innenraumluft von Gebäuden dar. Sie bilden zudem ein erhöhtes Risiko für das Abwasser bei gewollter oder versehentlicher Einleitung.

Durch die ausschließliche Verwendung von Bindemitteln aus nachwachsenden Rohstoffen (pflanzliche Öle, Fette, Harze, Gummen und Wachse) sind die neuen Produkte ein Modell für den notwendigen Übergang im Bereich chemisch-technischer Produkte von nicht erneuerbaren Ressourcen zu erneuerbaren Rohstoffen, wie sie nach dem absehbaren Ende des fossilen Zeitalters als einzige Rohstoffquelle zur Verfügung stehen. Mit einer solchen Rohstoffgrundlage kommen die Produkte dem Ziel einer nachhaltig zukunftsverträglichen Chemie bereits sehr nahe.

Bewußt hat sich das vielköpfige Projektteam aus Wissenschaftlern und Technikern bei der Produktentwicklung an den derzeit anspruchsvollsten anstrichtechnischen Maßstäben ausgerichtet. Die Produkte sind daher konventionellen Produkten auf Kunstharzbasis aufgrund ihrer konsequenten Rohstoffwahl nicht nur ökologisch überlegen, sondern sie erreichen diese Konsequenz auch mit einer anstrichtechnischen Qualität, die den konventionellen Produkten mindestens gleichwertig ist. So hat Stiftung Warentest in einem Vergleichstest zwischen konventionellen Holzlasuren auf Kunstharzbasis und der AURO Holzlasur letztere als Testsieger ermittelt, obwohl bei den Kriterien die Gebrauchtstauglichkeit und technische Qualität deutlich im Vordergrund gestanden hatte.

Die wasserverdünnbaren, lösemittelfreien Imprägnierungen, Grundierungen, Klar- und Decklacke, Wachsbeschichtungen, Fußbodensiegeln und Holzlasuren werden auf drei neuen Produktionsanlagen hergestellt, die eigens zu diesem Zweck entworfen und angeschafft wurden. Sie erlauben durch eine aufwändige technische Ausstattung nach dem Beispiel der Kosmetik- oder Pharmaindustrie die schonende Herstellung einer extrem feinteiligen und haltbaren Bindemittel-Emulsion ohne jeden Zusatz von Konservierungsmitteln oder anderen Bioziden.

Alle seit April 2000 in den Markt eingeführten Produkte sind in neutralen Tests erfolgreich auf die Abwesenheit Dutzender verschiedener möglicher Schadstoffe geprüft worden.

In den Jahren nach der erfolgreichen Markteinführung der lösemittelfreien, wasserverdünnbaren Aqua-Produkte wurde dieses Sortiment durch eine weitere Linie von völlig lösemittelfreien Produkten ergänzt. Diese enthalten weder organische, flüchtige Lösemittel noch Wasser und werden unter der Rubrik „PurSolid“-Produkte angeboten. Sie sind daher besonders für hochwertige Oberflächenveredlungen von Fußböden, Möbeln und anderen Gegenständen aus Holz geeignet.

Die Verbrauchsmengen der PurSolid-Produkte sind im Vergleich zu konventionellen Oberflächenbeschichtungen extrem niedrig und weisen bei vergleichbarer Schutzwirkung und wesentlich angenehmerem und natürlicherem Oberflächenbild nur ein Zehntel bis ein Viertel der üblichen Verbrauchsmengen pro Quadratmeter Holzoberfläche auf.

Sie sind daher nicht nur in Hinblick auf ihre konsequent erneuerbare Rohstoffbasis vorbildlich, sondern stellen zugleich praxisbewährte Beispiele für die vieldiskutierten Extensionsentwürfe („Faktor Vier“, „Faktor 10“) dar und tragen auf diese Weise stark zu einer Minderung des Ressourcenverbrauchs bzw. eine Erhöhung der Ressourcenproduktivität bei.

 

   

 
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